Propensity-Score-Matching

Aus Kyffhäuser KI
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Kurzbeschriebung

Propensity-Score-Matching ist ein kausales Analyseverfahren für Beobachtungsdaten, das behandelte und unbehandelte Einheiten anhand ihrer Behandlungswahrscheinlichkeit (Propensity Score) vergleichbar macht.

Ziel ist es, Verzerrungen durch beobachtete Confounder zu reduzieren, indem nur statistisch ähnliche Einheiten miteinander verglichen werden.

Anwendbarkeit im Gesundheitssektor

Häufig eingesetzt zur Bewertung medizinischer Behandlungen, Impfungen oder Versorgungsprogramme anhand von Register- oder Routinedaten.

Sonstiges

Kann unbeobachtete Confounder nicht korrigieren

Balance-Diagnostik ist essenziell

Semantik

Wikidata-Identifikator ist: Q7258161

Deutsche Wikipediaseite ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Propensity_Score_Matching

Englische Wikipediaseite ist: https://en.wikipedia.org/wiki/Propensity_score_matching

Quelle: Rosenbaum & Rubin (1983)

Behandlung von Unsicherheit in den Ergebnissen der Methode ist explizit

Für die Methode benötigte Datenmenge ist mittel

Zweck der Methode ist Kausale Analyse;Inferenz„Kausale Analyse;Inferenz“ befindet sich nicht in der Liste (Voraussage, Inferenz, Simulation, Kausale Analyse) zulässiger Werte für das Attribut „Zweck der Methode ist“.

Methode ist Mitglied der Methodenfamilie Statistisch;Kausale Inferenz„Statistisch;Kausale Inferenz“ befindet sich nicht in der Liste (Mechanistisch, Statistisch, Maschinenlernen, Tiefes Lernen, Hybrid, Kausale Inferenz, Simulation, Operationale Vorhersage, Beschreibende und erkundende Analyse, Praktisches Anwendungskonzept, ...) zulässiger Werte für das Attribut „Methode ist Mitglied der Methodenfamilie“.

Interpretierbarkeit der Ergebnisse der Methode ist gut

Webseite: https://cran.r-project.org/package=MatchIt